LinuxTag 2013 Tag 3


LinuxTag LogoZwar ein bisschen verspätet, aber dennoch will ich auch die Vorträge vom dritten Tag zusammenfassen. Zusätzlich habe ich auch am Workshop "Django: Schnell performante Web-Applikationen entwickeln" vom Deutschen Django Verein e.V.  teilgenommen, auf den ich auch noch kurz eingehe.
Aber das wichtigste zuerst, es gab Club Mate! von Microsoft!, woanders habe ich nämlich auch an diesem Tag keine entdeckt. Fotos vom LinuxTag sind auf meinem Google+ Profil zu finden bzw. direkt über diesen Link https://plus.google.com/photos/106298310868954824836/albums/5881630734988897921.

Und los geht's.

Am dritten Tag fand zusätzlich zum Vortragsprogramm des LinuxTags der OpenStack DACH Day statt, an dem sich die OpenStack Community, Nutzer und Interessierte zusammenfinden, um u.a. einen Einblick zu bekommen, wie OpenStack "in the wild" verwendet wird.

Ein Auszug aus der Wikipedia:
OpenStack ist ein Softwareprojekt, welches eine freie Architektur für Cloud-Computing zur Verfügung stellt. Initiiert wurde es von Rackspace Cloud sowie der NASA und wird von diversen anderen Firmen, unter anderem SUSE Linux GmbH, DellCanonicalCitrix SystemsHewlett-PackardAMD und Intel, unterstützt. Zuletzt traten im April 2012 Red Hat und IBM OpenStack bei. Entwickelt wird OpenStack als freie Software, in der Programmiersprache Python. OpenStack ist unter der Apache-Lizenz lizenziert.
http://de.wikipedia.org/wiki/OpenStack

Den Auftakt gab Jonathan Bryce, Executive Director der OpenStack Foundation, mit seiner Keynote. Er erklärte die Motivation hinter OpenStack und betonte die hohe Popularität, die OpenStack in so kurzer Zeit erlangt hat.

Weiter ging es mit dem Talk von Kurt Garloff, Engineering Department Cloud Services der Deutschen Telekom, in dem er das SaaS-Projekt "BusinessMarketplace" der Telekom erklärte, bei dem OpenStack     zur Verwendung kommt. Ein eigens dafür zusammengestelltes Entwickler-Team kümmert sich um die Anpassung und die Erweiterung von OpenStack und lässt seine Errungenschaften in das Projekt zurückfließen.

Den letzten Vortrag aus dem OpenStack-Track, den ich besucht habe, wurde gehalten von Muharem Hrnjadovic (Rackspace), dessen Titel war "Elasticity in the OpenStack cloud". Wie der Name schon vermuten lässt, ging um das Scaling bzw. das Auto-Scaling in der Cloud und wie es bei OpenStack realisiert ist. Natürlich ist es möglich manuell zu Skalieren, aber wer will das schon. Zum Auto-Scaling kann das OpenStack Orchestrion-Tool HEAT (https://wiki.openstack.org/wiki/Heat) verwendet, damit können bei etwaigen Lastspitzen etwa neu Instanzen zugeschaltet und anschließend auch wieder entfernt werden. Alles weitere kann im OpenStack Wiki.

Soviel zum OpenStack DACH Day.

Nun zum Django-Workshop "Django: Schnell performante Web-Applikationen entwickeln" vom Deutschen Django Verein e.V. Ziel war es, eine Web-App zur Verwaltung von Booksmarks, mit dem Namen "Marcador", zu entwickeln.

Nachdem noch einmal erklärt wurde, worum es sich bei Django eigentlich handelt und wie es aufgebaut ist, siehe auch mein Post zu seinem Vortrag, hätte es eigentlich losgehen können. Leider hat uns jedoch das LinuxTag-WiFi im Stich gelassen, was bei der Installation von Django und dem HTML5-Bootstrap etwas hinderlich war, zudem gab es die Workshop-Unterlagen auch nur online. Doch das Workshop-Team hat schnell reagiert und alle notwendigen Dateien via USB-Stick verteilt. Und ging es dann wirklich los, der Workshop vermittelte alle wichtigen Aspekte des Umgans mit Django, von der Installation, über das Anlegen der Models (Datenbankstruktur), Umgang mit dem django-admin, Konfigurieren der Views, Erstellen von HTML-Templates und und Formularen, bis hin zur fertigen Applikation. Alles in allem eine sehr schöne Einführung. Wer sich selbst mit Django beschäftigen möchte, findet das Tutorial hier http://django-marcador.keimlink.de.

Das war's vom dritten Tag des LinuxTag 2013. Der vierte und letzte Teil kommt in den nächsten Tagen.